Nach einer Krebserkrankung benötige ich einmal im Monat sogenannte Immunglobuline. Es sind Antikörper, die mich vor Infektionen durch Viren und Bakterien schützen. Mein eigener Körper schafft das nicht mehr allein. Für mich werden sie aus fremdem Blut gewonnen. Daher möchte ich mich bedanken: Bei den 130 Personen, die am vergangen Donnerstag nach Woltershausen gekommen sind, um Blut zu spenden. Und bei allen, die auch schon vorher spenden gegangen sind und noch gehen werden, egal wann und egal wo. Und ich bedanke mich bei allen, die die Blutspenden ermöglichen: bei den Blutspende-Teams, den Ortsvereinen und denen, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Stellvertretend sei an dieser Stelle aus Woltershausen berichtet. Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: Bereits um 13 Uhr begannen die Vorbereitungen für die Blutspende im Gasthof „Zum Braunen Hirsch“. Dutzende Brote und Brötchen wurden belegt, eine köstliche Hühnersuppe gekocht und verschiedene Salate bereitgestellt. Tomate-Mozzarella-Spieße, Gemüsesticks, Schinken-Spargel-Röllchen und Mini-Burger wurden angeboten. Joghurt mit Obstsalat, Blechkuchen und Torten rundeten das Buffet ab, so dass für jeden etwas dabei war. Ab 15:30 Uhr standen die Spendenden dann Schlange. Bereits vor dem Beginn hatten sich 50 Frauen und Männer online angemeldet. Jede Spenderin und jeder Spender erhielt als Dankeschön eine kleine Süßigkeit und sowohl an „Jubiläums-Wiederholungstäter“ als auch an „Blutspende-Novizen“ wurden besondere Aufmerksamkeiten verschenkt. Nach vier Stunden waren 130 Personen dem Aufruf des DRK gefolgt. Das ist ein toller Erfolg für den Ortsverein, vor allem aber für die Menschen, die auf dieses besonders kostbare Lebenselexier angewiesen sind. In ihrem Namen sei allen Spenderinnen und Spendern von Herzen gedankt.

